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Homöopathie:
Mit Kügelchen heilen

Ähnliches mit Ähnlichem bekämpfen – das ist die Idee, die der homöopathischen Lehre zu Grunde liegt
von GesundheitPro, 16.07.2012

Homöopathische Mittel werden häufig in Form von Globuli eingenommen

Thinkstock/iStockphoto

Die Homöopathie ist ein medikamentöses Therapieprinzip, das der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755 – 1843) begründete. Der Name setzt sich aus den zwei griechischen Worten homoios = ähnlich und pathos = das Leiden zusammen. Übersetzt bedeutet die Lehre also ähnliches Leiden.

 

Der Gedanke dahinter ist, dass dem Patienten genau der Stoff helfen wird, der ursprünglich die Beschwerden ausgelöst hat. Allerdings in einer stark verdünnten Konzentration – in der Lehre Hahnemanns als Potenzierung bezeichnet. Dabei ist interessant, dass die Wirkung mit dem Grad der Verdünnung steigt – das heißt, mit sinkendem Wirkstoffgehalt.


So wird beispielsweise Apis (Honigbiene) bei Insektenstichen eingesetzt. Oder eine Zubereitung der Brennnessel einem Patienten bei Nesselsucht verabreicht.

 

Im Zentrum der Behandlung steht nicht eine Krankheit, sondern der ganze kranke Mensch. Nach Hahnemann ist im erkrankten Körper das Gleichgewicht gestört. Ein gesunder Körper gilt als ein System in Balance. Die Lehre bietet dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Die Homöopathie kann allerdings auch an ihre Grenzen stoßen. Bei Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes muss der Arzt auf die klassische Schulmedizin zurückgreifen. Eine homöopathische Behandlung kann in manchen Fällen jedoch unterstützend wirken.




Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto